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Wiederansiedlung Marrubium peregrinum (Wander-Andorn)

Seit 1981 wurde mehrfach autochthones Material an sechs Lokalitäten bei Lüttchendorf sowie an einer bei Erdeborn, beides Sachsen-Anhalt, den einzigen natürlichen Vorkommen in Deutschland, wieder angesiedelt. Bei der letzten Kontrolle 2008 lebten noch ca. 29 der ausgewilderten Exemplare an vier Lokalitäten bei Lüttchendorf. Als Ursachen für den starken Schwund ausgewilderter Pflanzen werden Konkurrenzdruck der umliegenden Vegetation, tierische und menschliche Einwirkungen sowie falsche Standortwahl genannt (die Art bevorzugt offenbar tiefgründigen Lössboden; Ebel & Fuhrmann unpubl.). Der BG Halle besitzt eine ausführliche Dokumentation dazu, von E. Lühne angefertigt, der an den Aktivitäten auch eine Schüler-AG beteiligt hat. Es gibt ferner eine unpublizierte genetische Studie zur Identität der Population bei Lüttchendorf (Baumbach et al., zit. In Ebel & Fuhrmann). Weitere Informationen, insbesondere Kulturangaben, Bilder und arealgeografische Erörterungen, auf der Webseite des BG Halle unter .


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Online: http://www.ex-situ-erhaltung.de/wiederansiedlung/m/marrubium-peregrinum/ [Datum: 19.09.2018]
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