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Wiederansiedlung Iris sibirica (Sibirische Schwertlilie)

Diese Art wurde 1990 und 1993 bei Spandau (Berlin) an mehreren Stellen in insgesamt 88 Individuen ausgebracht. Mehr als die Hälfte der Pflanzen überlebten die ersten Jahre. 2008 fand sich in einem Bereich ein geschlossener Bestand von 10 qm Größe mit deutlichen Verjüngungstendenzen, was eine positive Entwicklung darstellt. Der Zustand der Population schwankt allerdings, vermutlich in Abhängigkeit vom Witterungsverlauf. In einem anderen Bereich dieser Maßnahme konnten von 29 ursprünglich (1993) ausgebrachten 2008 noch 10 Exemplare gefunden werden. Die angesiedelten Exemplare zeigten 2008 keinen Samenansatz. Probleme können in Beschattung und Konkurrenz (Tanacetum vulgare, Solidago canadensis) liegen. Die Art wurde ferner 1990 und 1991 am Laßzinssee (Berlin) mit 15 Exemplaren angesiedelt (Ersatzstandort). Dafür wurden Weiden-Jungpflanzen entfernt, die weitere Sukzession aber nicht unterbunden. Dies, eventuell auch ungeeignete Bodenverhältnisse, haben bis 2008 zum Verschwinden der angesiedelten Pflanzen geführt. Alle Pflanzen stammten aus Erhaltungskulturen des BGBM Berlin (Bunde 2008). Eine Wiederansiedlung mit dieser Art ist ferner vorgesehen im Landschaftspark Schloss Dennenlohe (Bayern) aus Material des BG Erlangen (BG Erlangen: W. Welß).

Die Restitutions Ökologie Brauner hat diese Art aus eigener Erhaltungskultur in unmittelbarer Nähe des Ursprungsstandortes in Rheinland-Pfalz bei Eich neu ausgebracht (Dr. Axel Schönhofer).


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Online: http://www.ex-situ-erhaltung.de/wiederansiedlung/i/iris-sibirica/ [Datum: 19.01.2018]
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