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Wiederansiedlung Bromus grossus (Dicke Trespe)

Die in Rheinland-Pfalz noch an zwei Stellen vorkommende Art wurde 2006 und 2007 in der einen der beiden Regionen (bei Ulmet) durch Ansaat von autochthonem, über eine bzw. zwei Generationen gartenmäßig vermehrtem Material (Wörrstadt-Rommersheim) gestützt. Die bestückten Ackerflächen wurden unterschiedlich bewirtschaftet (Ackerrandstreifen, Brachen, ortsübliche Bewirtschaftung). Als für die Erhaltung nötig angesehen wird eine wintergetreidereiche Fruchtfolge, aber kein Winterraps (zu konkurrenzstark) und die Bekämpfung von Konkurrenten (andere, konkurrenzstärkere Ackerwildkräuter), auch durch geeignete Herbizide (Oesau 2009). Saatgut von der anderen in Rheinland-Pfalz noch existierenden Population (Wittlicher Senke) wurde 2006 zur Vermehrung in die BG Bonn gebracht. Dort erzeugtes Saatgut wurde 2009 auf einer und im November 2011 auf zwei Ersatzflächen angesät; der Ursprungsstandort existierte bereits nicht mehr (BG Bonn).


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Online: http://www.ex-situ-erhaltung.de/wiederansiedlung/b/bromus-grossus/ [Datum: 19.07.2018]
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